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Study Confirms Remains as Philip II of Macedon
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Autor:  Philippos [ Donnerstag 12. Februar 2015, 18:07 ]
Betreff des Beitrags:  Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Schon etwas älter, hatte es aber heute erneut gesehen und glaube mal hier noch nicht gepostet http://www.archaeology.org/news/2595-141010-greece-vergina-philip-ii

Autor:  Perdikkas [ Donnerstag 12. Februar 2015, 18:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Ah interessant. War das mit der Frau schon länger bekannt? Hatte ich gar nicht gewusst bis jetzt. Ich dachte die Beinschienen wären eigentlich ein entscheidender Hinweis auf ihn, da er doch auch ein kaputtes Bein hatte, oder?

Autor:  Philippos [ Donnerstag 12. Februar 2015, 21:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Über die Frau wird ständig eine neue These aufgestellt.....vor ein paar Jahren hat man einfach nur gesagt, dass sie wahrscheinlich östlichen Ursprungs gewesen sein sollte....mittlerweile meint man das sie eine Skhytin war, aber das hast du ja gelesen.
Die Beinschienen waren eines von vielen Indizien, die Schädelverletzung eigentlich das Hauptindiz.

Autor:  Perdikkas [ Donnerstag 12. Februar 2015, 21:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Ich hätte dann jetzt gerne einen DNA Test mit den Knochen aus dem Grab von Alexandria letztes Jahr. Das wäre ganz nett wenn die verwandt waren :)

Autor:  Dain II. [ Donnerstag 12. Februar 2015, 23:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Sind die Vergina-Überreste nicht auch kremiert?

Autor:  Perdikkas [ Donnerstag 12. Februar 2015, 23:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Wenn sie noch ne Schädelverletzung feststellen konnten kanns nicht so schlimm sein, denk ich.

Autor:  Dain II. [ Freitag 13. Februar 2015, 01:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Aber lässt sich nach der Feuereinwirkung noch verwertbare DNS entnehmen? Ich dachte immer das wäre dann nicht mehr möglich auch wenn die Knochen nicht zu Asche verbrannt sind. :?

Autor:  Perdikkas [ Freitag 13. Februar 2015, 08:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Keine Ahnung, vllt weiß das Ariston ja. Auch wenn Fische selten verbrennen :wink:

Autor:  Philippos [ Freitag 13. Februar 2015, 12:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Die Knochen sind noch erstaunlich gut erhalten, wobei ich auch keine Ahnung habe von DNA Untersuchungen....
Dateianhang:
philipii-macedonbones.jpg
philipii-macedonbones.jpg [ 39.54 KiB | 12640-mal betrachtet ]

http://www.medsci.org/v07p00s1.htm

Autor:  Ariston [ Sonntag 15. Februar 2015, 19:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Bei Leichenverbrennungen wird die DNA natürlich in Mitleidenschaft gezogen, sind die Knochen aber so erhalten wie bei Phillip kann man noch DNA extrahieren die verwendbar ist. Die ist dann sicher nicht zu 100% intakt aber mit etwas Glück ausreichend für einen Vergleich mit Referenzproben.
Ein Glück ist hier definitiv die traditionelle Einäscherung bei der die Knochen in weiten Teilen erhalten bleiben, bei modernen Verfahren bleibt ja nur noch Asche über und dann ist definitiv Essig mit einer Analyse.
Die DNA Analysen zur Abstammung der Etrusker wurden übrigens auch mit Knochen aus Brandbestattungen gemacht.

Autor:  Ptolemaios [ Dienstag 17. Februar 2015, 00:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Danke für das Posten des Artikels



Die Beinschienen werden der Frau zugeordnet weil:
A) Sie in der Vorkammer gefunden wurden
B) Das verkürzte Bein das sich aus der unterschiedlichen Beinschienenlänge ermitteln lässt, ist auf der falschen Beinseite für Philipp II gemäss Quellen.
Die Tibialänge, die sich aus der Beinschiene errechnen lässt, spricht für eine Frau, nicht aber für den grösseren Mann in der Hauptkammer

Kremierung:
Die Leichen wurden alle Kremiert, jedoch bei viel geringerer Hitze als heute üblich und die Knochen auch nicht gemahlen. Daher lässt sie das Skelett mit ca. 10. Schrumpfung weitgehend wieder zusammenbauen.
Die berechnete Temperatur von rund 500° ist allerdings ganz schlecht für die Erhaltung von antiker DNA.

Das Problem bei DNA ist dass allenfalls die Verwandtschaftsbeziehungen väterlicherseits, mütterlicherseits feststellen. Da keine der Personen in Vergina wirklich sicher identifiziert ist, wird das mit den Identifikationen problematisch. Der 16 Jährige ist allenfalls Alexander IV. Wäre er väterlicherseits mit dem Skelett in Grab II verwandt könnte es sich sowohl um Philipp II als auch Philipp III handeln.

Amphipolis könnte hier allenfalls eine Lösung herbeiführen.

Vielleicht sollte man die Funde einfach als tollen archäologischen Fund geniesen ohne sich mit der Identifizierung in die mentale Krise stürzen.

Wir wissen dass wir nix wissen...

Autor:  Perdikkas [ Dienstag 17. Februar 2015, 08:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Study Confirms Remains as Philip II of Macedon

Naja eben, wenn der Mann aus Vergina und der aus Alexandria verwandt sind väterlicherseits, dann ist das m.M.n. ein sehr starkes Indiz, dass es sich in Alexandria wirklich um Alexander den Großen handelt.

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