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 Betreff des Beitrags: SchwertgehĂ€nge
BeitragVerfasst: Montag 22. Mai 2006, 10:44 
Neuling
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Hallo Forum,

ich werde demnĂ€chst meinen GĂŒrtel Glauberg Grab 1 bekommen.
Allerdings ergeben sich nun ganz neue Probleme fĂŒr mich:
Die Schwerter die gefunden wurden waren nicht, wie fĂŒr die Kelten ĂŒblich, am GĂŒrtel befestigt.
Sie lange gesondert im Grab. Eines war allerdings mit einem Brettchengewebe umwickelt.
Möglicherweise eine Tragekonstruktion.

Nun meine Theorie:

der Glauberg ist ja bekanntlich stark etruskisch-griechisch beeinflusst. Das Schwert der Statue befindet sich sehr hoch hinter dem Arm.
Dies könne man als eine Trageweise mit Schultergurt interpretieren.
WĂŒrde auch gut zu dem Linothorax passen. Meiner Meinung nach.

Nur wie könnte so eine Art "Balteus" ausgesehen haben?

Habt ihr irgendwelche griechischen oder etruskischen Vorlagen?

Vielen Dank fĂŒr etwaige Hilfe.

Simon

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(Michael Altinger, bayer. Kabaretist)


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BeitragVerfasst: Montag 22. Mai 2006, 11:42 
Musica Romana
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WĂŒhl Dich mal hier durch:

http://www.beazley.ox.ac.uk/Test/Potter ... rriors.htm

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BeitragVerfasst: Montag 22. Mai 2006, 13:27 
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Simon, auf etruskischen Malereien sieht man KÀmpfer mit "Schwolchen" (Waffe irgendwo zwischen Dolch und Kurzschwert) in Hals- oder Brustscheiden (der "Balteus" liegt einfach um den Nacken und die Waffe hÀngt wie ein Amulett vor der Brust).

Bei den attischen und spÀteren Darstellungen deucht es mich, dass der Balteus aus einer geschlossenen Schlinge bestand, an welchem das Schwert angenestelt wurde.

An der Glaubergstatue befindet sich das Schwert direkt ĂŒber dem Punkt, an welchem der Lino geschlossen wird - besteht die Möglichkeit, dass das Schwert ĂŒber der VerschĂŒrung angenestelt wurde? SchĂŒtzt zum einen die entsprechende Schwachstelle und ist trotz dem gut zu ziehen.

Damit nicht der Lino schiefhÀngt könnte ich mir (zusÀtzlich) einen Schultergurt (hier nicht sichtbar, da unter dem Schulterschutz verborgen) am Schwert gut vorstellen.

Irgendwo habe ich eine bronzezeitliche Darstellung des Achilles gesehen, der trÀgt sein Schwert auch vor dem linken Rippenbogen, fast wie in einem Schulterholster.


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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Mai 2006, 14:22 
Neuling
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Vielen Dank fĂŒr die Tipps.

Das mit der geschlossenen Schlinge wĂŒrde Sinn machen, wenn ich herausfinde, was es mit dem Brettchengewebe auf isch hat.

Das mit dem Annesteln an den Linoverschluss halte ich persönlich fĂŒr unwahrscheinlich, da sich das Schwert auf der rechten Seite befindet.
Das mit rechts zu ziehen halte ich fĂŒr Ă€ußerst schwierig.
Zudem befindet sich der Linoverschluss ja in der Regel links.

Malsehen, ob ich was höre von den Wiesbadenern.

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BeitragVerfasst: Dienstag 23. Mai 2006, 18:41 
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Das mit dem von rechts ziehen kommt natĂŒrlich auf die lĂ€nge des Schwertes an. Zudem ist die Darstellung des Schwertes auf der rechten Seite in diesem Zeitkontext etwas fragwĂŒrdig (keiner sieht die geil verzierte Scheide wenn sie vom geil verzierten Schild verdeckt wird). :D

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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Mai 2006, 08:09 
Ich muss gestehen unter dem Aspekt hab ich's noch nie betrachtet. ;)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. Mai 2006, 08:11 
Neuling
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Das war ich. :oops:

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