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 Betreff des Beitrags: Kupferlegierungen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 22:32 
Pagani
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Registriert: Sonntag 3. Mai 2009, 23:02
BeitrÀge: 466
Wohnort: Emsdetten
Salvete!

Es ist vielleicht eine dumme Frage... :oops:
Kannten die Römer bereits Kupfer und wofĂŒr wurde es verwendet?

Dankeschön und
Valete!
Iulia

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Dum spiro spero. (Solange ich atme, hoffe ich.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferlegierungen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 23:41 
Tesserarius
Tesserarius
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Registriert: Montag 5. September 2005, 18:47
BeitrÀge: 3128
Wohnort: Swisttal
Finde ich keine dumme Frage.
Ja, sie kannten es und verwendeten es bspw. sehr frĂŒh fĂŒr ihre MĂŒnzen, etwa in den aes grave.
Zypern hat unter dem römischen Abbau sehr gelitten, viele örtliche Verkarstungen kann man darauf zurĂŒck fĂŒhren.

_________________
Wer war froher als Neanth, da er sich Meister von diesem wundervollen
Instrumente sah, wodurch er, ohne das mindeste von der Musik zu
verstehen, der Erbe des Talents eines Orpheus zu sein glaubte! - Lukian

Tib. Gabinius Primus
alias Talos
alias Tobias


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferlegierungen?
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Juli 2009, 08:08 
Hetairoi
Hetairoi
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Registriert: Montag 18. August 2008, 10:15
BeitrÀge: 971
Wohnort: Bonn
Darstellung: versch. FrĂƒÆ’Ă‚ÂŒhitaliker
Kupfer wurde relativ selten als unlegiertes Metall verwandt, weil es sehr weich ist. Deshalb haben ja ein paar sehr kluge Köpfe sehr frĂŒh irgendwo im Osten die Bronze erfunden. Dazu noch eine Anmerkung: Heute unterscheiden wir zwischen Bronze (Legierung aus Kupfer und Zinn unter geringen weiteren Beimengungen) und Messing (Legierung aus Kupfer und Zink unter geringen weiteren Beimengungen). Die Römer nannten das alles aes, unterschieden also nicht nach unseren Industrienormen. TatsĂ€chlich gibt es im Fundgut auch StĂŒcke, deren Material wir heute als "Zinkbronze" bezeichnen wĂŒrden, denn sie enthalten Kupfer, Zinn und Zink. Man hat in der Antike die "Bronze" (das aes) einfach so legiert, daß es den Anforderungen entsprach, die das Material am fertigen WerkstĂŒck haben sollte. Bekannt ist auch, daß man die Bronzen so legiert hat, daß sie (zB beim Guß von Statuen) eine bestimmte Patina-FĂ€rbung entwickeln (Kupferoxyde können grĂŒn oder blau, Zinkoxyde gelb oder rötlich sein).

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Achte nicht darauf, vielen Menschen zu gefallen, sondern nur wirklich wertvollen, denn Schlechten zu mißfallen, bedeutet fĂŒr Dich nur Lob.
Seneca

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferlegierungen?
BeitragVerfasst: Dienstag 8. Februar 2011, 16:09 
Neuling
Neuling
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Registriert: Dienstag 8. Februar 2011, 16:03
BeitrÀge: 2
Phrynios hat geschrieben:
Kupfer wurde relativ selten als unlegiertes Metall verwandt, weil es sehr weich ist. Deshalb haben ja ein paar sehr kluge Köpfe sehr frĂŒh irgendwo im Osten die Bronze erfunden. Dazu noch eine Anmerkung: Heute unterscheiden wir zwischen Bronze (Legierung aus Kupfer und Zinn unter geringen weiteren Beimengungen) und Messing (Legierung aus Kupfer und Zink unter geringen weiteren Beimengungen). Die Römer nannten das alles aes, unterschieden also nicht nach unseren Industrienormen. TatsĂ€chlich gibt es im Fundgut auch StĂŒcke, deren Material wir heute als "Zinkbronze" bezeichnen wĂŒrden, denn sie enthalten Kupfer, Zinn und Zink. Man hat in der Antike die "Bronze" (das aes) einfach so legiert, daß es den Anforderungen entsprach, die das Material am fertigen WerkstĂŒck haben sollte. Sachsisch4ju Bekannt ist auch, daß man die Bronzen so legiert hat, daß sie (zB beim Guß von Statuen) eine bestimmte Patina-FĂ€rbung entwickeln (Kupferoxyde können grĂŒn oder blau, Zinkoxyde gelb oder rötlich sein).



Hallo! Ich bin an links und Literatur zu diesem Thema interessiert, muss auch nicht unbedingt auf die Römer und Griechen beschrĂ€nkt sein, wichtig ist mir der historische Aspekt, zwar sind mögen die chemischen Prozesse und dergleichen auch interessant sein, sind fĂŒr mich in diesem Fall aber nicht relevant. Also wĂŒrde mich jedenfalls ĂŒber alle Tipps freuen! Danke schonmal^^

Gruß Manuel


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