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 Betreff des Beitrags: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Dienstag 29. Juli 2008, 01:55 
Tesserarius
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Dieses Thema soll der Diskussion von Art und Gestaltung einer Qualitätskontrolle in der Living History Szene dienen.
Hier soll NICHT die Notwendigkeit diskutiert werden.

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Wer war froher als Neanth, da er sich Meister von diesem wundervollen
Instrumente sah, wodurch er, ohne das mindeste von der Musik zu
verstehen, der Erbe des Talents eines Orpheus zu sein glaubte! - Lukian

Tib. Gabinius Primus
alias Talos
alias Tobias


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. Juli 2008, 20:52 
Musica Romana
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Brainstorming:

- Dachverband: Netiquette, Gebote, Regeln (passiv/aktiv f√ľr die Darsteller)
- G√ľtesiegel: √úberpr√ľfung, Regeln, Qualit√§tskontrolle (passiv)
- Schulungen: Qualifikation, Lerninhalte (aktiv)

Aber zu allererst mal eine einheitliche Nomenklatur! :!:

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Ein Genie lernt alles, von jedem.
Der Intelligente lernt vom Genie und aus seinen Erfahrungen.
Der Dumme lernt nichts...., er wei√É∆í√Ü‚Äô√ɂĶ√ā¬ł alles besser.


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 Betreff des Beitrags: Tagungsank√ľndigung
BeitragVerfasst: Dienstag 20. Januar 2009, 14:48 
Togatus
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Hallo,

im Fr√ľhjahr finden zwei Konferenzen statt, die in diesem Zusammenhang f√ľr den einen oder anderen interessant sein k√∂nnten und man hat mich gebeten, das publik zu machen:

23.-25. April 2009, Uni Freiburg:

STAGING THE PAST - THEMED ENVIRONMENTS IN TRANSCULTURAL PERSPECTIVES.

http://www.rete-amicorum.de/publikationen/Staging_Past_Tagung2009_web.pdf

Wobei das Thema Qualitätskontrolle hier nur zum Teil ein Thema sein wird. Im Anschluß folgt aber:

Sonntag, 26.4.2009, Elztalmuseum Waldkirch

2. Waldkircher Museumsgespräch: "Qualitätsmanagement im Museumstheater"

http://www.rete-amicorum.de/publikationen/Zweites_Waldkircher_Museumsgespraech.pdf

Beste Gr√ľ√üe,

Andreas

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Dienstag 20. Januar 2009, 17:58 
Pagani
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Es m√ľsste zun√§chst, wie von Susanna genannt, ein Dachverband geschaffen werden - vielleicht auch erstmal national auf Deutschland beschr√§nkt. Ein internationaler Verband erfordert wesentlich mehr Koordination, Abstimmung und Organisation.

Dann m√ľsste man definieren, was Living History ist, ab wann es museumsp√§dagogisch relevant ist und welche Qualit√§tskriterien erf√ľllt sein m√ľssen, damit ein Verein in den nationalen Verband aufgenommen wird. Wichtig ist auch m.E.n., dass ein Verein dazu offizieller "e.V." sein sollte und kein loser Zusammenschluss.

Man m√ľsste wohl auch noch eine Struktur schaffen, in der Vereine nach Epoche/ Zeitrahmen gegliedert werden. Jede Zeit sollte eine separate Qualit√§tskontrolle und Satzung erhalten.

Das w√§ren erstmal meine Ideen f√ľrs erste, aber ich halte es auch f√ľr schwer, das ganze durchzusetzen, obwohl ich es nat√ľrlich sehr zu begr√ľ√üen w√§re, einen solchen Verband zu schaffen.

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"sed quot homines, tot sententiae; falli igitur possumus."

Cicero, De Finibus bonorum et malorum I, 5, 15

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Robinson
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alias Lykios Polystratou


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Januar 2009, 10:07 
Togatus
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Guten Morgen,

gestern erreichte mich noch die Ank√ľndigung einer weiteren Tagung zum Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Darstellung.

3.-5. Juli 2009, Rheinisches LandesMuseum Bonn: "Vermittlung der Vergangenheit - Gelebte Geschichte als Dialog von Wissenschaft, Darstellung und Rezeption".

http://www.rete-amicorum.de/publikationen/Tagungsankuendigung_Bonn.pdf

Muss ich wohl √∂fters meine Krawatten b√ľgeln dieses Jahr...

Beste Gr√ľ√üe,

Andreas

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Heritage Interpreter und Autor


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Mittwoch 21. Januar 2009, 14:28 
Musica Romana
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Beiträge: 149
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Andreas hat geschrieben:
3.-5. Juli 2009, Rheinisches LandesMuseum Bonn: "Vermittlung der Vergangenheit - Gelebte Geschichte als Dialog von Wissenschaft, Darstellung und Rezeption".


Es heißt jetzt LVR-LandesMuseum :razz: :razz:

Mal Spaß beiseite...
davon les ich grad zum ersten Mal. Ich geh mich gleich mal kundig machen ;)

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Wenn die Schlauen immer nachgeben, kommt es zur Tyrannei der Dummen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Januar 2009, 20:06 
Miles Gregarius
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Hallo,

eine Qualitätskontrolle ist kein Wert an sich - sondern ist nur ein Werkzeug um ein Ziel
zu erreichen. Deswegen ist es wichtig Ziele zu definieren und aus diesen Zielen Massnahmen
abzuleiten die dann √ľberpr√ľfbar sind - dies ist dann die Qualittskontrolle. Um aber
√ľberpr√ľfbare, d.h. messbare Massnahmen zu definieren braucht man zun√§chst konkrete (!!!)
Ziele. In der Automobielindustrie gibt es z.B. immer fest definierte Zahlen wieviele schadhafte
Teile pro eine Million Teile maximal geliefert werden d√ľrfen. Hierbei ist genau festgelegt was
schadhaft bedeutet, z.B. das ein Kratzer einen Schaden bedeutet, ein andersfarbige
Verpackung aber nicht.

Erst wenn man zu exakt messbaren Kriterien kommt kann man eine echte, objektive
Qualit√§tskontrolle erreichen die nicht auf Willk√ľr basiert. Momentan habe ich bei der
ganzen Qualit√§tsdiskussion das Gef√ľhl das eine versachlichung des Qualit√§tsbegriffes
dringend notwendig ist, da viele Beteiligte eben diese Willk√ľr f√ľrchten und deswegen
die Qualit√§tskontrolle ablehnen. - Ich f√ľrchte ebenfalls das ein unpr√§siser Qualit√§tsbegriff
dazu f√ľhren wird das haupts√§chlich die pers√∂nliche Beziehung des Begutachteten zum
Gutachter dar√ľber entscheidet, ob die "Qualit√§t" ok ist oder nicht.

Deswegen halte ich es f√ľr weniger wichtig dar√ľber zu diskutieren wie man eine Qualit√§tskontrolle durchf√ľhrt, dies ergiebt sich meist von alleine, sondern f√ľr absolut
√ľberf√§llig zu definieren was man konkret erreichen will.
Eine klar definiertes Ziele wäre es z.B. einen realistischen Eindruck von der typischen
Bekleidung einer antiken Bev√∂lkerungsgruppe darzustellen. Eine konkrete Ma√ünahme hierf√ľr w√§re dann z.B. das alle Teilnehmer einer Darstellung nur in Stoffe gekleidet sind
die in der dargestellten Zeit verbreitet waren, also in einer Darstellung der antike keine
Baumwolle zu verwenden.
Keinen Verstoss gegen diese Regel wäre z.B. das maschinell gewebte Stoffe verwendet werden.

Insgesamt braucht man 3 Listen:
1. √úbergeordnete Ziele, dies sollten wenige seine, die daf√ľr abstrakt sein d√ľrfen.
2. konkete Ziele (einige dutzend)
3. Maßnahmen (viele dutzend - einige hundert)

Solange man sich nicht wenigsten auf die ersten beiden Listen geeinigt hat braucht man
nicht √ľber Kontrollen zu diskutieren.

√úbrigens braucht man sich nicht in allen Organisationen auf die gleichen Listen einigen -
jede Organisation kann Ihre eigenen Qualitätskriterien haben, man muss sie nur
sauber definieren und aufschreiben damit man sich auf die jeweiligen Anfordrungen
einstellen kann (wenn man denn will). Z.B. k√∂nnen die Timetrotter h√∂here Anspr√ľche
haben als das RLM, deswegen kann dieses die Timetrotter dann trotzem engagieren und
neben eine Truppe stellen die geringere Anforderungen (aber mindestens die des RLM)
erf√ľllt. Die Timetrotter w√ľrden dies bei Vertragsunterzeichnung wissen und absch√§tzen
können, da sie ja die Qualitätsanforderungen des RLM kennen können.

Ich pl√§diere deswegen daf√ľr erstmal die Ziele klar und m√∂glichst konkret zu definieren.

valete
Sermonius

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Marcus Mentellius Sermonius


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 Betreff des Beitrags: M√∂gliche Ziele der 1. Ebene
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Januar 2009, 20:39 
Togatus
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Danke f√ľr diesen Beitrag Marcus Mentellius,

der den Komplex auf eine weniger emotional belastete Ebene bringt. Deine erste Zielebene ist nun f√ľr mich sehr interessant. Diese erste Ebene deiner Gliederung liefert, wenn ich es richtig verstehe, die Begr√ľndung, warum √ľberhaupt eine Living History-Darstellung stattfindet. Nun sind die vorrangigen Orte von Living History nach wie vor die Museen. Die Ziele dieser Institutionen k√∂nnen dann wohl kaum von den Darstellern diktiert werden.

Diese m√ľssten also zun√§chst von den Museen als Ort des Geschehens und Auftraggeber bestimmt werden - was uns aber nicht hindern sollte, dar√ľber nachzudenken. :eyes:

Die erste Position der Motive f√ľr Living History-Veranstaltungen l√§sst sich noch leicht benennen:

- Informationsvermittlung an den Besucher

Danach könnten die Meinungen bereits stark auseinander gehen. Aus der bisherigen Diskussion fallen mir da z.B. ein:

- neue Besuchergruppen erschließen
- den Bekanntheitsgrad des Hauses erhöhen
- einen Grund f√ľr einen Wiederholungsbesuch liefern
- die Einnahmesituation des Hauses verbessern
- eine bessere Positionierung auf dem Feizeitmarkt
- Erweiterung des museumspädagogischen Angebots

Kurz gesagt, f√ľr ein Museum d√ľrfte m.E. LH ein Instrument der Museumsp√§dagogik und des Marketings zugleich sein.

Gr√ľ√üe,

Andreas

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Januar 2009, 21:04 
Miles Gregarius
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Hallo Andreas,

ich stimme Dir voll zu, jeder Veranstallter muss seine eigene Ziele definieren, aber nicht nur
die, auch die zu engagierenden Gruppen/Darsteller m√ľssen Ihre eigenen Ziele definieren,
weil sie nur so feststellen k√∂nnen ob sie bei einer entsprechende Veranstalltung √ľberhaupt
teilnehmen wollen, bzw. unter welchen Bedingungen.

Die Ziele der ersten Ebene brauchen auch nicht umbedingt etwas mit Geschichte oder
Pädagogig zusammenhängen, Ziele wie: "Wir wollen mehr Besucher anlocken", oder
"Wir wollen von möglichst vielen Museen beauftragt werden" gehören auf jeden Fall genauso
dazu. Es ist wichtig bei den √ľbergeordneten Zielen ehrlich zu sein, weil sonst im Hintergrund
Ziele "lauern" die nicht formuliert sind aber in Wirklichkeit stark auf Entscheidungen Einfluss
nehmen. Entscheidungen sollten sich aber immer vollständig auf Ziele berufen können die
vorher genannt wurden, ansonsten werden sie als Willk√ľr wahrgenommen.

Die √ľber geordneten Ziele der Flavii sind ja auf unserer HP zu finden, ich bin mir nur
nicht immer sicher ob die Liste vollständig ist ;-)

Was uns noch fehlt sind ersten die Liste der konkreten Ziele die aus den √ľbergeordneten
Zielen folgt, zweitens die daraus gefolgerten Massnahmen und drittens entsprechende
Zieldefinitionen von anderen Organisationen mit dennen wir unsere Ziele vergleichen
können um daraus unsere Konsquenzen zu ziehen (d.h. entweder unsere Anforderungen
an uns zu erhöhen, Veranstalltungen abzulehnen oder anzunehmen, oder anders zu
reagieren)

vale
Sermonius

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Marcus Mentellius Sermonius


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 Betreff des Beitrags: Ehrliche Motivsuche
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Januar 2009, 22:08 
Togatus
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Diese Denkrichtung gefällt mir! :D

Eine klare Definition von Zielen, die auch sonst eher unbewu√üte (oder vieleicht auch versch√§mt veschwiegene wie "ich will Spa√ü") Ziele deutlich nennt, k√∂nnte tats√§chlich zu mehr Zufriedenheit aller Beteiligten und letztendlich zu besseren VAs f√ľhren.

Ich hatte immer den Eindruck, dass gerade die unterschiedlichen Zielsetungen von Veranstaltern und Darstellern immer wieder auf's neue zu altbekannten Problemen f√ľhren.

In dem Zusammenhang fällt mir immer als bestes Beispiel ein Untersuchungsergebniss von E. Hoffmann, Mittelalterfeste in der Gegenwart (2005) ein, wonach bei den von im befragten Darstellern die eigene "Mittelalter"-Erfahrung und das Gemeinschaftserlebnis mit Gleichgesinnten im Vordergrund stand - und nicht die Vermittlung von Geschichte an Publikum.

J√ľngst schrieb dazu ein Darsteller in einem anderen Forum: "Und um mich dem allgemeinen Tenor einzureihen: Ich mache das Hobby f√ľr mich und nicht f√ľr irgendwelche Besucher. Der zwischenmenschliche Kontakt mit interessierten [Besuchern] auf einer Veranstaltung ist zwar nett, aber nicht der Sinngeber f√ľr mein Hobby." (Quelle: http://www.tempus-vivit.net/taverne/thema/4962/seite/1)

Nat√ľrlich ist diese Motivation f√ľr das Hobby v√∂llig legitim, aber wie man aus der kurzen Aufz√§hlung in meinem letzten Posting sieht, stimmt diese Motivation nicht unbedingt mit den prim√§ren Zielen von Museen √ľberein. F√ľr diesen Interssenkonflikt pr√§gte der Vertreter eines Freilichtmuseums auf der Kiekeberg-Tagung 2008 einen recht eing√§ngigen Satz, als er sinngem√§√ü anmerkte, dass er es nicht als Aufgabe eines Museums ansehe, den "Club Med f√ľr Reenactors" zu machen.

Insofern unterst√ľtze ich deine Forderung nach ehrlichen Zieldefintionen der Darstellergruppen aus vollem Herzen. Das w√§re ein echter Schritt nach vorn und k√∂nnte Darstellern wie Veranstaltern eine Menge √Ąrger und Entt√§uschungen ersparen.

Gr√ľ√üe,

Andreas

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Montag 26. Januar 2009, 15:44 
Musica Romana
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Also wenn man schon √ľber eine Qualit√§tskontrolle nachdenkt, dann:

Ich fände eine Art "Label" daher gut, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß Texte und Informationen so gut wie gar nicht gelesen werden. Warum dies so ist, mag ich weniger zu sagen, als eher zu vermuten (Zeitmangel?).
Es wäre also gut, etwas Einheitliches zu formulieren...eine Art Siegel oder Logo.

√úber keine Baumwolle in der Antike m√ľssen wir dann noch mal reden, gelle!? :D

So ein Label sollte allerdings freiwillig sein und nur eine Art Hilfestellung. Sonst wird die gute und wertvolle Zeit bei Diskussionen verpuffen. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Montag 26. Januar 2009, 16:18 
Togatus
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Nun braucht auch ein Label Inhalte, womit wir wieder bei den Zieldefinitionen wären. Doch worauf sollte ein Label ausgerichtet sein? Auf die mangifachen Ziele der Darsteller, oder der Museen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. April 2009, 21:54 
Togatus
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Hallo,

das Rad dreht sich weiter:
http://chronico.de/erleben/wissenschaft/0000516/

Rete Amicorum wird an allen drei erwähnten Tagungen teilnehmen und in Freiburg und Bonn auch einen Vortrag halten. Ich bin gespannt, was sich dort alles ergibt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 15:56 
Interessiert
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Beiträge: 143
Wohnort: Vindobona
Andreas hat geschrieben:
...
das Rad dreht sich weiter:
http://chronico.de/erleben/wissenschaft/0000516/
...

mit grossem Interesse habe ich dem von Dir genannten Artikel entnommen, dass "bei uns" (√Ėsterreich) ein "√Ėsterreichischer Verband der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen" = http://www.kulturvermittlerinnen.at existiert.

Die f√ľr das √∂sterreichische "G√ľtesiegel" erforderlichen Kriterien sind hier: http://www.kulturvermittlerinnen.at/Kri ... 0_3_05.pdf

:arrow: diese Kriterien d√ľrften wohl von keiner (mir bekannten) "R√∂mer/Griechen/Kelten/Germanen/Thraker/oder sonstwas/Gruppe" jemals erreicht werden ... soweit diese "Einzelpersonenkriterien" auf eine "Darstellungsgruppe" umgelegt werden k√∂nnen

_________________
>>>wer hier Schreibfehler findet darf diese behalten und auch selbst verwenden<<<


Zuletzt geändert von Falcon am Montag 6. April 2009, 16:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Qualit√§tskontrolle
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 16:22 
Philosoph
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Beiträge: 2021
Wohnort: Köln
Darstellung: Pictor
Mehercule, was ist die Seite schlecht. Das ist das HTML-√Ąquivalent von verpr√ľgelt werden mit einem so gro√üen Stock. Aber interessant, trotzdem. Vielen Dank f√ľr den Link!

Edit: Doch nicht so toll. Nach den Ma√ügaben zur Zertifizierung zu urteilen ist das nur ein Hilfsmittel, bereits bestehenden und vor allem angestellten Living Historians und vor allem Kustoden - "Kulturvermittlern" - ein weiteres Zertifikat in die Hand zu dr√ľcken, mit denen sie sich von der wachsenden Zahl der Hobbyisten abgrenzen k√∂nnen. Das ist Pfr√ľndendenken, bah.

_________________
VLG T.M.P./J.H.


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