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 Betreff des Beitrags: Limeswanderung ...
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. September 2008, 16:50 
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Es m√∂ge mir verziehen sein, dass ich den Blogtext f√ľrs Geschichtsforum hier zweitverwende, aber vielleicht interessiert es jemanden:

Letztes Jahr endete die Wanderung in Osterburken. Dieses Jahr stehen wir im Regen dort am Römermuseum und es geht weiter.

Das Kohortenkastell von Osterburken pr√§sentiert sich in der Reklame der Stadt als sch√∂n aufgemauertes Fundament, dem nassen und immer n√§sser werdenden Wanderer zeigt sich der schw√§rzliche Mauerkranz am Hang als Umgebung eines finsteren und pomp√∂sen Kriegerdenkmals, einem gemauerten Obelisken, auf dem zu allem √úberflu√ü noch ein Adler hockt. Hinter Osterburken zieht sich der Limes-Wanderweg √ľber eine glatte Asphaltpiste aus der Stadt hinaus, an einem St√ľck nachempfundener Palisade und Wall/Graben vorbei in Richtung Wald. Daneben ein St√ľck einzigartig bl√∂de moderne Kunst.
Nach ein paar Kilometern stellen wir fest, dass man nicht gerne einem Wegweiser vertraut, der einen vom sch√∂nen Asphaltweg fort hinein ins nichts dirigiert. Wir glauben dem Schild nicht und landen in "Adventon", dem "Histotainment-Park" bei Osterburken. Patschnass mittlerweile und auch durchgefroren (warum haben wir erst im Herbst einen passenden Termin f√ľr drei Br√ľder und einen Vater gefunden?) stellt sich die Frage: weiter oder nicht; der Regen l√§sst nach, wir gehen weiter.

Jetzt sollte eigentlich eine sichtbare Mauer erscheinen, tut sie aber nicht. Stattdessen ein Schild, das der eigentliche Wanderweg wegen Windbruch umgeleitet sei. Die Karte behauptet, dass wir auf dem eigentlichen Wanderweg seien √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" aber die Karte sieht √§lter aus als der Vater (und sehr viel vertrauensunw√ľrdiger), die kleinen Wanderweg-Plaketten an den B√§umen sind mehr nach dem Zufallsprinzip verteilt und in einem Fall sogar irref√ľhrend. Statt dem eingezeichneten Turmrest steht da schon wieder bl√∂de Kunst. Muss das sein? H√§tte man nicht statt dessen den Weg besser ausgebaut? oder wird die Kunst aus einem, der Weg aus dem anderen S√§ckel bezahlt?
W√ľtend stampfen wir weiter, nunmehr kann man fast den Weg nicht mehr erkennen √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" wir arbeiten uns durch eine mit Plaketten bezeichnete Unterholzregion voller urwaldartigem Bewuchs. Dann pl√∂tzlich wieder glatte Piste, die Wanderschuhe nehmen Fahrt auf √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" und schie√üen an einer Abzweigung vorbei, die irgendwo links ins Geb√ľsch geleitet h√§tte. Ohne Schild, nat√ľrlich, wir merken es erst wieder am Fehlen der kleinen Plaketten.

Wir geben es dran und beschlie√üen, nun dem Fahrradweg zu folgen. Der leitet runter in das Dorf Leibenstadt; dort erwischen wir mit knapper Not einen B√§ckerwagen, und die Feuerwehr, fleissig mit Vorbereitungen f√ľr ihr Sommerfest besch√§ftigt, spendiert einen Kaffee. Wir trocknen so halbwegs, die Lebensgeister sammeln sich, und es kann weitergehen.
Obstb√§ume werden nun immer wieder unsere Begleiter bis runter nach √Ėhringen. Unter der Last tausender √Ąpfel sich biegende B√§ume, ungeerntet geschweige denn gesammelt, leere D√∂rfer ohne Wirtshaus, ohne Laden, hohl und leer wie die Carports der Fertigh√§user √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" die ganze Verlassenheit, Einsamkeit, Gottverlorenheit der D√∂rfer, die sich im grauenhaften Wort UNRENTABILIT√ĄT zuspitzt, trifft uns wie eine Keule. Noch hat jedes Dorf eine Kirche und eine Feuerwehr, und zumindest die letztere ist - sehr zu Wolfgangs, des Feuerwehrmanns, Entz√ľcken √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" noch m√§chtig in Betrieb. Aber die Leere der Wege, der D√∂rfer, der H√§user ist be√§ngstigend.
Denn: wenn man hier heute nicht tot √ľberm Zaun h√§ngen m√∂chte, so erz√§hlt doch jeder Stein noch von den alten Tagen, an denen man hier noch lustvoll und gemeinschaftlich in harter Arbeit, einfachem Leben und enger Verbundenheit √ľberm Zaun hing.

Bei Unterkessach verbinden sich wieder Fahrrad- und Wanderweg, und wir konzentrieren uns aufs Etappenziel Jagsthausen. Die D√∂rfer prahlen mit fetten K√ľrbissen, beliebtes Motiv f√ľr fotografierende Br√ľder und V√§ter, und aus einem Haus st√ľrzt sogar eine Frau und ruft "Das m√ľssen Sie fotografieren, warten Sie, ich mache Ihnen die Scheune auf!" In der Scheune: 90 Sorten K√ľrbisse, insgesamt wahrscheinlich 1000 St√ľck, ein Panoptikum des K√ľrbistums, vom netten kleinen Hokkaido bis zum be√§ngstigenden Alien-Ei, das nur die B√§uerin anzufassen wagt.

Bruder Stefan schaut sehnsuchtsvoll nach Pilzen, Wolfgang und ich pl√ľndern die Apfelb√§ume bis wir nicht mehr k√∂nnen. Jagsthausen erscheint fast unbemerkt und zeigt das "Weisse Schlo√ü" durch herbstliche B√§ume. Dort wird Hochzeit gefeiert (weshalb fast alles im Ort ausgebucht war). So viele √úbernachtungspl√§tze hat das ehemalige Touristenst√§dtchen auch nicht mehr: neben dem Schlosshotel mit Niveau, Preis und Hochzeitsgesellschaft gibt es noch eine Gastst√§tte mit √úbernachtungsm√∂glichkeiten, ansonsten nur Ferienzimmer (davon aber viele). Idyllisch ist das St√§dtchen volles Rohr. Von ein paar k√§sigen Aufh√ľbschungen aus den 90ern abgesehen ist Jagsthausen ein wirklich sch√∂ner Ort mit markanten H√§usern, einem engen und geduckten Kern, dem majest√§tischen und trotzdem bescheidenen Schloss und einer sehr romantischen Jagst, die sich √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" bev√∂lkert mit Enten, Reihern und einer fetten Gans √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" im Tal um den kleinen Ort windet, der aus dem Kastell der Cohors I. Germanorum entstand.
Wir kommen in himmlischen Ferienzimmern unter, direkt neben einem "R√∂merbrunnen", mitten im Vicus des Kastells. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt ein sehr sch√∂nes R√∂merbad, das √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" noch sch√∂ner! nicht etwa ausgegraben wurde, sondern nur ansatzweise aufgedeckt √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" und wieder zugesch√ľttet, die Mauern stehen √ľber den Resten. Das Kunstst√ľck ist gelungen √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" Ruinen zum ansehen und anfassen, und trotzdem ist der Befund unangetastet. eine Auswahl von Kopien von Weihesteinen und eine Jupiters√§ule machen daraus einen sch√∂nen kleinen Freiluftpark. Dieser sch√∂ne Platz ist bewohnt von frechen und netten Landkatzen. Von nun an gutes Wetter und ein opulentes Abendessen im Restaurant "Zum Ochen" vers√∂hnen uns endg√ľltig mit dem Schicksal.

Viel Limes hatten wir nicht an diesem ersten Tag, von den "Highlights" in Osterburken und Jagsthausen abgesehen gab es zwei mehr schlecht als recht identifizierbare Schutth√ľgel und einen aufgemauerten Turmrest. Der Weg war √ľberwiegend gut ausgeschildet, aber ausgerechnet an kniffligen Punkten schlecht, sodass wir schon an Sabotage glauben. Dar√ľber hinaus erforderte die Wegbeschaffenheit schon au√üerordentliche "Gel√§ndeg√§ngigkeit", Kinderwagen, Rollst√ľhle und Nordic Walker w√§ren irgendwo "in the middle of nowhere" steckengeblieben.
In Jagsthausen sollte eigentlich auch ein St√ľck Limes im Gel√§nde sichtbar sein, aber da ist nichts. Angeblich sollen nun auch drei sichtbare Wachtturmst√ľmpfe entlang des schnurgraden Fahrradwegs liegen √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨" wir finden einen, und der Weg schl√§ngelt sich wie eine Blindschleiche. Die n√§chste bemerkenswerte Station ist das signifikant benamte Pfahlbach, wo ein merkw√ľrdiger Brunnen mit Legion√§rssilhouette aus Blech zur Rast einlud. Sonst nichts. Auch dieses Dorf ausgestorben bis auf einen Haufen Meisen, die sich unter einer Buche am√ľsierten.

Hinter Pfahlbach bekamen wir dann doch unsere verdiente Dosis Limes f√ľr diesen Abschnitt.

√úber ein paar hundert Meter hinweg blieb der Wall fast in Originalgr√∂√üe erhalten. Der Wanderweg f√ľhrt auf der Krone entlang, auch den Graben kann man ahnen (es sieht aus, als w√§re Germanien tiefer gelegen als das r√∂mische Reich). Dieses kurze St√ľck Limes muss wohl 1800 Jahre im Wald gelegen haben, ohne irgendeine N√§he zu land- oder forstwirtschaftlicher Nutzung. Nach den vielen mehr oder weniger √ľberzeugenden Palisaden- und Wall/Grabenrekonstruktionen bei Walld√ľrn, bei Osterburken wird klar, dass das Original von nichts zu schlagen ist. Allein wegen dieses gro√üartigen, ph√§nomenalen St√ľcks Wall h√§tte sich die Reise gelohnt.

Vom letzten Punkt dieses uralten Walls schaut man aus dem Wald heraus √ľber die Hochebene von Hohenlohe bis √Ėhringen und die dahinter liegenden H√ľgel. Wie abgerissen h√∂rt der Limes auf und beginnt ein Feldweg, bald h√∂rt auch dieser auf und der Limes verschwindet auf nimmerwiedersehen in einem Maisfeld. Das angeblich sichtbare Kastell Westerbach liegt irgendwo rechterhand, manierliche Wege f√ľhren nun nach √Ėhringen, die Wanderroute f√ľhrt aus irgendwelchen Gr√ľnden weg vom Limes, der hinter der A 81 immerhin noch einen sch√∂n aufgemauerten Turmrest zu bieten hat (wenn auch das angeblich sichtbare St√ľck Limes von einem massiven Block fetter Vorstadtvillen versteckt wird). Wir sind in √Ėhringen, die Wanderung ist f√ľr dieses Jahr zu Ende.

Und n√§chstes Jahr geht es von √Ėhringen nach Murrhardt.

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Zuletzt geändert von Tertius Mummius am Dienstag 16. Juni 2009, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 22. September 2008, 04:13 
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Kriegen wir ein paar der Bilder zu sehen? :)
Wie immer ein sehr kurzweiliger Bericht, wobei ich fast glaube, dass die Wanderung in ein paar Jahren zu wiederholen ist, wenn das Weltkulturerbe auch touristisch erschlossen wurde. Da wird es dann wohl mehr geben, als verschwei√ütes Metall und mit viel Gl√ľck ein wenig Graben.
Ob man das dann aber sehen will...
Hauptsache ihr habt Spa√ü an der Sache. Respekt f√ľr die Wanderleistung und die unterhaltsamen Berichte.

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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 10:53 
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Ok, hier kommen ein paar Pics.
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Dateikommentar: Rekonstruktion des Beneficiarier-Heiligtums im mistnassen Osterburken
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Dateianhang:
Dateikommentar: Das Kriegerdenkmal & Kohortenkastell Osterburken
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P1020184.jpg [ 72.17 KiB | 15632-mal betrachtet ]
Dateianhang:
Dateikommentar: "Kunst am Limes"
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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 10:54 
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Und noch ein paar √É∆í√ā¬Ę√ɬĘ√Ę‚ā¨Ň°√ā¬¨√É‚Äö√ā¬¶


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Dateikommentar: Sockel einer Jupiters√É∆í√ā¬§ule in Jagsthausen
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Dateikommentar: Gerichte im "Zum Ochsen"
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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 10:58 
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Und noch ein paar.


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Dateikommentar: Fraternisierung √ɬĘ√Ę‚Äö¬¨√ā¬¶ (im wahrsten Wortsinn)
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Dateikommentar: Langsam auf dem Limeswanderweg!
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Dateikommentar: Das beachtliche, 2 m hoch erhaltene St√É∆í√ā¬ľck Limes
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BeitragVerfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 16:52 
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So verstehe ich was du mit Beschilderung meinst. Als AUßenstehender finde ich das sogar wieder witzig :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Limeswanderung ...
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2009, 14:01 
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Es ging weiter √ɬĘ√Ę‚Äö¬¨√ā¬¶

http://www.geschichtsforum.de/blogs/mummius-picius/

Anscheinend werde ich nicht nur älter, fauler und dicker sondern auch wortlastiger. Musste den Blogeintrag entzwei sägen um ihn um die Maximalgrenze zu biegen. Sowas ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Limeswanderung ...
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2009, 15:05 
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 Betreff des Beitrags: Re: Limeswanderung ...
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2009, 07:26 
Musica Romana
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Der Dumme lernt nichts...., er wei√É∆í√Ü‚Äô√ɂĶ√ā¬ł alles besser.


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 Betreff des Beitrags: Re: Limeswanderung ...
BeitragVerfasst: Sonntag 12. Oktober 2014, 13:14 
Neuling
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Beiträge: 1
Darstellung: Limes
Hallo Flavii-Freunde,

ich bin den ganzen Limesweg von Rheinbrohl (Rhein) nach Eining (Donau) gewandert (und dieses Jahr noch den Hadrian√ā¬īs Wall path).
Die Berichte von Tertius Mummius √ɬľber seine Erfahrungen sind geistreich geschrieben und herrlich zu lesen. Genauso habe ich den Limesweg erlebt. Im Gegensatz zu den zertifizierten Wanderwegen und Premiumsteigen ist der Limeswanderweg touristisch noch in den Kinderschuhen. Dabei halte ich die 700 km (einschl. Verlaufen) entlang des Limes f√ɬľr einen der bedeutendsten Kulturwanderwege Europas. W√ɬ§hrend man nach Santiago die letzten km im G√ɬ§nsemarsch wandern muss, trifft man am Limes mitten durch Deutschland nur Waldarbeiter und Gassig√ɬ§nger.

Wer n√ɬ§here Informationen √ɬľber den Limeswanderweg sucht, findet auf meiner Webseite http://www.limeswanderweg.de viele Bilder, Hinweise und Google-Wanderkarten f√ɬľr die eigene Planung.

Ich bin jetzt auf dem Weg nach Rom (2014 bis zum Z√ɬľrichsee), um dem Kaiser √ɬľber meine Inspektion der Grenzen des r√ɬ∂mischen Imperiums zu berichten


Dateianhänge:
Dateikommentar: Ankunft in Castra Regina
Foto: Michael Körner

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IMG_2087.JPG [ 291.51 KiB | 13121-mal betrachtet ]
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