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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 12:17 
Togatus
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"Synjaulia" haette bei denen als Name viel besser gepasst.

cepasaccus

PS: Ich hab in letzter Zeit auf die Darstellung des Sistrums (?, also diese Isis-Rassel) geachtet. In Museen und antiken Darstellungen hab ich es immer nur mit blanken Querstaeben gesehen. Warum ist die bei eich im CD-Heftchen mit Metallscheiben?

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 12:32 
Musica Romana
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Das kommt auf das Modell an...wir haben Modell "Krefeld-Gellep" angeführt, welches Plättchen hat. :D
Es gab also beides, welche mit Plättchen, Kügelchen, aber auch einfach durch das Anschlagen der Wuerstäbe, die meist an den Enden umgeknickt waren und dadurch den Klag verursachen.
Sistren wie Krefeld-Gellep gab es besonders häufig nördlich der Alpen und diese müssen nicht zwangsweise etwas mit dem Isis-Kult zu tun gehabt haben.
:wink:
Musik zu vermitteln ist immer schwer, die Leute sind durch Klänge in Hollywoodfilmen und diverser "römischer Musikgruppen" ebenso geprägt, wie z.B. bei Gladiatoren oder Soldaten.

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 14:48 
Togatus
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Gibt noch keinen eigenen Musik-Thread. Also dann hier weiter ...

Kann gut sein, dass die Darstellungen die ich kenne aus dem Roemischen, Griechischen und Aegyptischen Rom waren.

Freunde meinten, dass sich eure Musik wie Musik aus dem Mittelalter anhoert.

cepasaccus

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 15:00 
Musica Romana
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Dazu frag ich mal folgendes:

Wie hörte sich denn Musik aus dem Mittelalter an?

Die meisten Leute haben genauso abenteuerliche Vorstellung was Musik aus dem Mittelalter angeht, wie bei antiker Musik.
Die Musik des Mittelalters hat ja auch ihre Wurzel in der Antike.
Aber gerade auf unserer CD klingt die Musik nicht wie aus dem Mittelalter, sondern am ehesten, wie renaissancezeitlich. Und da kamen ja auch die antiken Künste als Mode wieder auf!

Beispiel:
Die sog. A-Moll-Dudelsäcke (eigentlich A-dorisch), sie so gut wie jede "MIttelalterband" spielt, sind neuzeitlich. Sie wurden von der "Folkmusikszene" der damaligen DDR entwickelt. Sie haben weder eine historische Grundlage in der Bauweise noch direkt in der Tonlage.
Die Tonlage wurde deshalb vor 20-30 Jahren so gewählt, damit man bei "Bordunmusik" so gut wie alle Stücke mitspielen kann.
:D :lol:

Letztes erzählte mir eine Band, Thetis, die wir produziert haben, dass sie auf einem "Mittelaltermarkt" als unhistorisch kritisiert wurden, weil sie Gitarren spielen. Gitarren sind aber immerhin in ihrer heutigen Form 150 Jahre alt...und das von Leuten, die ein nicht mal 20 Jahre altes Modell von einem Dudelsack in ihren Händen hielten.
:wink:

Das ist der Grund warum Gruppen wie Synaulia auch noch Erfolg haben, die Leute denken...schief, interressant, lebhaft, abgedreht...muss "römisch" sein und denken dabei unbewusst an "Origien" o.ä.
Wenn man sich aber originale Notationen oder archäologische Funde von Musikinstrumenten ansieht, kommen einem ziemlich direkt Zweifel, wenn man einigermassen aufmerksam ist.

Übrigens gabs die Art der Panflöten von der CD bis ins hohe Mittelalter ind er gleichen Herstllungsweise und Form.

Und...die nächste CD "Cave Carmen - Live" wird grösstenteils originale Stücke enthalten...die klingen dann teilweise "abgedrehter"...

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 15:32 
Salve Susanna,

ich hoffe, Du vergibst mir, aber ich muß gestehen, daß ich Eure erste CD auch ziemlich "schräg" fand. Ich schätze mal, daß dieses auch die Stücke auf Eurer Live-CD sein werden, die Du in Deinem Post als "abgedreht" bezeichnet hast.

Wenn ich das recht erinnere, waren die Stücke auf der ersten CD nach Mesomedes, von denen Notation gefunden wurde. Wonach habt Ihr Eucht jetzt gerichtet für die Stücke der zweiten CD? Nur nach dem Nachbau der Panflöte und dann gesehen, wie sie klingt? Oder liegt hier auch eine Antike Notation vor? Diese zweite CD gefällt mir nämlich sehr gut, da sind echte Ohrwürmer drauf :D

Wieso kritisierst Du Synaulia? Haben die sich nicht mit den gefundenen antiken Notationen beschäftigt? Was sind deren Fehler in der Rekonstruktion der antiken Musik?

Vale optime,


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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 16:57 
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Ich war noch nie auf einem Mittelaltermarkt. Ich hab es mir neulich zweimal ueberlegt, mir das Programm angesehen und mich dann schnell dazu entschlossen es mir nicht anzusehen. Aber vielleicht habe ich mich auch geirrt und es gab im Mittelalter wirklich Trachtenblasmusikkapellen und Aerobic... Ich hoffe wirklich nicht, dass sich die Roemerveranstaltungen so entwickelt werden.

Die Panfloeten-CD finde ich nicht schraeg. Vielleicht stumpft Diamanda Galas ja ab. Synjaulia dagegen finde ich schon schraeg, aber noch schlimmer ist Chinesische Musik.

cepasaccus

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 18:09 
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Also,
*schreib in der Halbzeit*
...boah, wo fang ich an... :D

auf der zweiten CD sind auch originale Notationen, die genau mit der Tonlage der Panflöten übereinstimmen. Das beweist ja schon mal, dass es jene Tonleitern auch in der Praxis verwendet wurden. Das ist ein großer Gewinn für die Forschung und sehr interessant. Einige Stücke haben wir aber auch selbst komponiert, einfach um die Spielmöglichkeiten und Klangfarben der Instrumente vorzustellen - auch sehr wichtig.

Die neue CD hat viele originale Nationen zur Grundlage und ist ausserdem "live" eingespielt, was schon mal ein gewisses Können voraus setzt.
*hüstel...*
:roll:

Hör sie dir erst einmal an, wenn sie draussen ist...die Stücke haben sich nicht geändert, aber die Arrangements und die Bearbeitungen. Ich denke, sie wird vielen Leuten besser gefallen.
:D
Tobi hat sie z.B. schon gehört, also die Master-CD...im SWR liefs auch schon öfter.

Synaulia...so, wie mach ich das jetzt, dass es nicht wirkt wie Kollegenschelte... :(

Angefangen von jeder Menge Fehler in Instrumentenbezeichnungen und - beschreibungen in den Booklets. Mal ab von den anderssprachigen Übersetzungen, z.B. auf Englisch und Deutsch, die ich ausgesprochen schlecht finde. Da wird aber wohl der Vertrieb für zuständig gewesen sein.
Die Instrumente sind teilweise völlig falsch rekonstruiert oder wahlweise sogar gar nicht belegbar, so z.B. die ständig gespielten "Doppelflöten".
Die gabs einfach nicht und Punkt!
Es gab Doppelrohrblattinstrumente, dass wurde als Aulos bzw. Tibia bezeichnet. Die Rohrblattinstrumente, die sie spielen, habe ich live gesehen, sie haben Einfachrohrblätter und sind afrikanische Zurnas oder wahlweise Spielpfeifen von italienischen Dudelsäcken.
Nicht eine Tibia auf der CD war nach einem Original gefertigt...und es gibt über 70 (!) Funde.
Fistulae werden getrennt von Syrinx als "Flöten" bezeichnet, Fistula ist aber nichts weiter als das lateinische Wort für Syrinx, heisst also auch Panflöte.
Eine Buccina ist kein Cornu z.B..
Die Kithara hat Schalllöcher...wofür?
Es gibt dafür weder einen bildlichen noch einen archäologischen Beleg. Alle Leiern im archäologischen Befund haben eine Decke von nur 2 mm für den Resonanzkörper...wofür Schalllöcher?!
Es werden andauernd Terzparallelen gespielt, obwohl im Booklet von Quart- und Quintparalellen erzählt wird.

:wink:
Die wirklich guten Stücke auf den beiden CDs sind fast immer von Gastmusikern eingespielt.
:shock: :D

Kein Literaturverzeichnis, jede Menge Textstellen einfach aus Büchern übernommen, ohne diese zu nennen.

Finde ich schade... :(
hätte besser werden können...war auch jetzt eine Auswahl, was mir so ins Auge sticht aus den Booklets (wir haben in unserem Booklet auch einige Richtigstllungen diesbezüglich).

die Bewegungen bei der Gruppe allerdings finde ich sehr schön bei Livekonzerten und auch das Bacchanten-Dasein...die Show ist schön.

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 19:20 
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"...die Stuecke haben sich nicht geaendert..."

Gegenueber der ersten oder zweiten CD oder was anderem?

Wenn die Synaulia-Show etwas taugt, dann werd ich sie mir anschauen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 19:59 
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Die Show fand ich immer gut! :D
Lohnt sich...

Das heisst, die Kompositionen haben sich nicht geändert von den Stücken, die auch auf der ersten CD waren...Original bleibt halt Original...
aber die Qualität des Vortrags ist wesentlich verbessert worden,
die Arrangement (heisst z.B. welche Instrumente man wählt) und die Bearbeitung (Zweistimmen etc.) ist geändert.

Zudem spielen wir noch einige Stücke, die bis jetzt auf keiner CD von uns zu hören waren, Originale und Selbstkomponiertes nach antiker Manier für die jew. Instrumente, aber auch einige von der zweiten "live" in abgewandelter Form.

Soll auch wieder 12,-€ kosten, ein 16-seitiges, farbiges Booklet haben und ist ca. 30 Min. lang.
Hagens Solo auf dem Cornu z.B. ist saugut gespielt...
wir überlegen allerdings noch "Hiddentracks" oder "Extras", die auf dem PC abspielbar sind, einzubauen. Dann würde sie aber 15,-€ kosten.
Ich möchte weiterhin keinen Kopierschutz, ich brenne selbst für mein Auto (besitze dann aber auch immer die Originale) z.B. und ich denke, der Preis ist fair...was meint ihr?
:wink:

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BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2006, 20:13 
Togatus
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Dann macht es ja nix aus, dass ich die erste nicht bekommen habe. :)

Ja, 12 oder 15 FRZ ist ok so lange sie keinen Kopierschutz hat. Meine "Stereoanlage" ist ein Notebook ohne CD-ROM-LW. D.h. ich muss mir meine CDs rippen um sie ueberhaupt anhoeren zu koennen.

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BeitragVerfasst: Samstag 1. Juli 2006, 22:08 
Salve Susanna,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort bzgl. Eurer CDs als auch zu Synaulia.

Im Booklet war mir das mit den Instrumentennamen auch aufgefallen, aber da ich ja kein Experte auf dem Gebiet bin, weiß ich auch nicht, was dann richtig ist. Ich hatte jedenfalls immer angenomen, daß das gebogene Blasinstrument cornu heißt, nur hatten die das als bucina bezeichnet. Deiner Beschreibung nach, hab ich aber immer richtig gedacht, daß das ein cornu ist. :)

Was Eure neue CD angeht, so könntest Du ja mal einen Thread unter Bestellungen eröffnen, dann können wir alle unsere Wünsche dort mitteilen :D

Vale optime,


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BeitragVerfasst: Montag 3. Juli 2006, 08:44 
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cepasaccus hat geschrieben:
"Synjaulia" haette bei denen als Name viel besser gepasst.

cepasaccus



Ich dachte, dieses Wortspiel hätte ich erfunden... :oops:
Scheint sich ja wirklich aufzudrängen, ne? :lol:

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BeitragVerfasst: Montag 3. Juli 2006, 08:51 
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Cleopatra Aelia hat geschrieben:
Salve Susanna,

Wieso kritisierst Du Synaulia? Haben die sich nicht mit den gefundenen antiken Notationen beschäftigt? Was sind deren Fehler in der Rekonstruktion der antiken Musik?

Vale optime,


Eben nicht; sie haben kein einziges antikes Originalstück aufgenommen. Als Einziges sind sie auf einem Video von Xanten mit einer ... sagen wir, fantasievollen Variation der Nemesis-Hymne von Mesomedes in der Arena zu hören.
Alles Andere ist Synaulia-Eigenbau auf Basis der oben von Susanna beschriebenen "Rekonstruktionen".

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Juli 2006, 10:27 
Salve Susanna,

heute morgen habe ich mir Deinen Artikel im Karfunkel Codex über die Römer zu Gemüte geführt und fand ihn sehr gut geschrieben. Von mir aus hätte es auch noch ausführlicher sein können, aber wahrscheinlich interessiert das den gemeinen Karfunkel-Leser nicht. :wink: Wirst Du für die nächste Karfunkel Musica denn was schreiben?

Was ich immer noch nicht weiß, ist wie jetzt eine buccina und ein lituus aussehen. Gibt es davon Abbildungen oder sind das Instrumente, die nicht eindeutig zuordbar sind und evtl. mit cornu und tuba übereinstimmen? :?

Und wie hat man sich ein Doppelrohrblatt-Mundstück vorzustellen. Liegen da zwei Rohrblätter übereinander?

Vale optime,


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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Juli 2006, 10:42 
Musica Romana
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Hallo Cleo,

danke für die Blumen. :D

In der Tat sollte man ja von Lesern ausgehen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema konfrontiert sehen, da sollte man möglichst keine musikalischen oder archäologischen Fachbegriffe verwenden. Ein wenig lustig und interressant schreiben.
Soll ja auch eventuell weiteres Interesse wecken. :wink:

Also, buccina, cornu und lituus sind ein sehr schweres Thema, dessen ich mich im Winter schriftlich annehmen werde. :roll:
Einzig die tuba, der tubicen sind sicher, wenn auch nicht unbedingt in ihrer Aufgabe im römischen Militär z.B. bei Schlachten.

Ein Doppelrohrblatt sind zwei kleine aufeinander gelegte Plättchen (sie wurden in der Antike auch als "Zungenplättchen" bezeichnet), also praktisch zwei schwingende Blätter. Während ein Einfachrohrblatt eben auch nur mit einem Plättchen schwingt.

Guck mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rohrblatt

Sehr gut beschrieben. :D

Liebe Grüße
Susanna

P.S. Eine Karfunkel Musica 2 wirds wohl nicht mehr geben!

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